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Jazz Club Hannover: Ein Keller zum grooven

Duke Ellington oder Count Bassie haben hier im Jazz Club Hannover schon auf der Bühne gegroovt, aktuell auch das Omer Klein Trio und Rigmor Gustafsson – denn bereits seit 1966 spielen Weltstars wie Newcomer im Kellerclub auf dem Lindener Berg. Swing, Bebop, Classic und Modern Jazz bestimmen das Programm. Jazzorganisator Michael Gehrke verhalf dem kleinen Club in Niedersachsen mit großen Namen zu seinem heutigen Ruhm. Einmal im Jahr wird richtig groß gefeiert: beim Jazz Festival enercity swinging hannover an Himmelfahrt vor dem Neuen Rathaus.

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Ein Jazz-Gitarrist auf einer Bühne. Quelle: Andfoto / Alamy
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Blues Garage: Geheimtipps für Fans von Livemusik

Der Name mag banal klingen, doch die Blues Garage hat sich längst über die Stadtgrenzen Hannovers hinaus einen Namen gemacht – als angesagte Location für hierzulande noch unbekannte Bluesbands, die im Ausland längst kleine Hallen füllen. Dafür kommen Musikfans sogar von weit her zu einer Städtereise bis in den Vorort Isernhagen, nördlich der niedersächsischen Landeshauptstadt. Gründer Henry Gellrich betreibt die Blues Garage seit den Neunzigerjahren zusammen mit seiner Familie.

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Ein Mann stimmt ein Saxophon. Quelle: Panther Media GmbH / Alamy
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Capitol: Livemusik und Party im alten Kino

Das Capitol in Linden ist eine von Hannovers schönsten Locations für Nightlife – das frühere Kino am Schwarzen Bär 2 ist in den Achtzigerjahren zu einem Veranstaltungssaal umgebaut worden. Internationale Musiker genießen die intime Stimmung in dem knapp 2.000 Personen fassenden Gebäude. Bands wie die Hooters oder Element of Crime waren schon da und immer neue kommen. Jeden Samstag ist Forever-Young-Party – die Adresse zum Ausgehen für Leute um die 40.

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Ein Mikrofon in einer beleuchteten Bar. Quelle: Евгений Вершинин / Alamy Stock Photo, Рвгений Ð ÐµÑ Ñ Ð¸Ð½Ð¸Ð½ , Евгений Вершинин , Рвгений Ð
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Kulturpalast Linden: Das Kiez-Wohnzimmer

Der Kulturpalast Linden ist so etwas wie ein Wohnzimmer für Hannovers Underground-Kultur. In dieser unscheinbaren Location im Deisterkiez Linden treten junge Bands auf, es gibt Lesungen, Partys oder einfach auch mal einen ruhigen Cocktailabend. In jedem Fall gibt es immer etwas Neues zu entdecken – und das günstig. Meist ist es etwas, von dem man vorher noch nicht viel gehört hat, aber das man anschließend nicht mehr missen möchte. 

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Ein Schlagzeug steht vor einer beleuchteten Mauer. Quelle: Konstantin Shishkin / Alamy
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Kulturzentrum Faust: Die frühere Fabrik

Aus der früheren Bettfederfabrik Werner & Ehlers an der Ihme ist Anfang der Neunzigerjahre ein alternativer Veranstaltungs-komplex mit Biergarten, Kneipe und regelmäßiger Livemusik ganz unterschiedlicher Stile geworden. Heute ist das Kulturzentrum Faust – die Abkürzung steht für "FAbrikUmnutzung und STadtteilkultur" – eine feste Größe vor allem in Studentenkreisen. Damit teilt es sich das Feld mit dem Café Glocksee, das nicht weit entfernt auf der anderen Ihme-Seite steht.

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Béi Chéz Heinz: Hannovers Partykeller

Ein Liveclub mit Kultstatus unter den Hannoveranern – den genoss der Club mit dem ulkigen Namen schon kurz nach seiner Eröffnung. Das Béi Chéz Heinz im ehemaligen Fahrradkeller des Fössebades in Limmer ist eine feste Größe für alternative Partys und Konzerte geworden, von Indie über Punk und Hardcore bis Death Metal. Er mag einer der kleinen Clubs der Stadt sein; für Hannovers Partyszene ist er ein großer. Für eine Städtereise vor allem am Wochenende eine gelungene Abwechslung.

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Eine Nahaufnahme einer Schallplatte auf einem DJ-Pult. Quelle: Jace Grandinetti, Jace Grandinetti / Alamy
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Irish Pub: Folk zum Guinness

Das Musikerpaar Geraldine und Shane MacGowan bewies in den Achtzigerjahren Mut – die beiden gründeten in der Brüderstraße ausgerechnet dort Hannovers ersten Irish Pub, wo sich sonst eher Bordsteinschwalbe aufhielten. Die gebürtigen Iren sind inzwischen zurück nach Dublin gegangen, doch bis heute steht hier im Pub die Livemusik ganz vorn in der Gunst der Gäste. Im Herbst und Winter gibt es an jedem Freitag Konzerte von anglo-irischen Pop- und Folkmusikern. Und das perfekte Pint Guinness gleich dazu.

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Zwei Gläser Guinness in einem Irish Pub. Quelle: Littleny / Alamy
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NDR-Sendesaal: Das Beste für die Ohren

Früher oder später braucht jeder eine Portion Klassik – und sei es nur als Abschluss einer schönen Städtereise: Der NDR-Sendesaal ist die beste Adresse für klassische Konzerte in Hannover. Der Saal wurde 1963 eröffnet und steht unter Denkmalschutz. Er bietet ein perfektes Erlebnis für die Ohren. Perfekt ist auch seine Lage: Der NDR-Sendesaal liegt direkt am Maschsee.

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LieblingsBar: Eine Bar für die UNESCO City of Music

Im beschaulichen Stadtteil Herrenhausen im Nordwesten von Hannover erwartet man solch eine hippe Bar eigentlich gar nicht – doch die offizielle Partnerbar der UNESCO City of Music ist vor allem ein Ziel für Nachwuchsmusiker. Sie treten auf der „LieblingsBühne“ auf, ihre Lieblingsgetränke werden gleich nebenan an der Bar gemixt. 

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Eine Luftaufnahme der Innenstadt von Hannover. Quelle: Silvan Bachmann / Alamy
Swinge zu Jazz-Tönen bei einer Städtereise nach Hannover.

Redakteur des Horizons-Teams

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